von Antifa Düren - 5.11.2004 21:46
Im folgenden dokumentieren wir einen offenen Brief an den Pächter der Stadthalle Düren.
An den Pächter der Stadthalle Düren
Herrn oder Frau Nass
Beziehungsweise an den Unterpächter
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wir fordern sie hiermit höflich und mit Nachdruck auf, den mit dem Bund der Vertriebenen geschlossenen Vertrag zur Nutzung von Räumen der Stadthalle am 8.September 2001 aus Anlass des "Tags der Heimat", zu kündigen.
Wie Sie vielleicht der Lokalpresse und dem Lokalfunk entnommen haben, hat die Antifa Düren mit fundierten Fakten nachgewiesen, dass der vorgesehene Festredner besagter Veranstaltung, Paul Latussek der neofaschistischen Szene zuzuordnen ist.
Selbst der Landrat Spelthahn ist zu dieser Erkenntnis gekommen und kündigte an, seine zugesagte Schirmherrschaft unter diesen Umständen nicht aufrecht zu halten.
Obwohl die Beweise eindeutig sind, will der Bund der Vertriebenen an Latussek als Festredner festhalten. Dies zeugt von der geistigen Verwandtschaft der im BdV Kreis Düren Verantwortlichen mit dem Neofaschisten Latussek. Sie wollen sich doch sicherlich nicht dieses Verdachtes aussetzen?
Deshalb erwarten wir von Ihnen, dass sie sich der konsequenten Haltung des Landrates Spelthahn anschließen und unserer Forderung nach Kündigung des Vertrages nachkommen. Wir wollen, dass weder in Düren, noch anderswo den Neonazis eine Tribüne gegeben wird, auf der sie ihre menschenverachtenden Ideologien verbreiten können.
Kein Fußbreit den Faschisten.
Denn Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!
Um Ihre Entscheidung für den Antifaschismus etwas zu erleichtern, legen wir ihnen Informationen über Herrn Latussek bei.
Mit antifaschistischen Grüßen
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